- Das geheimnisvolle Schin oder Sin
- Das Schin im Grundriss von Jerusalem
- Das Schin – verwendet um zu zeigen, dass etwas Gott gehört
- Das Schin – im Herzen des Menschen
- Das Schin. Zahn, Zerstören, verzehren
- Das Schin – im Namen Jeshua

1. Das geheimnisvolle Schin oder Sin

Schin oder Sin (שין) ist der 21. Buchstabe im hebräischen Alphabet. Er hat den Zahlenwert 300.
Das Bild, das für diesen Buchstaben steht ist ein Zahn und es bedeutet verzehren oder zerstören. Es ist der Anfangsbuchstabe von sehr wichtigen Worten im Hebräisch, Z.B.:
- El Shaddai, (der Name für Gott den Allmächtigen)
- Shabbat (der 7. Tag an dem Gott ruhte)
- Shalom (das Wort für Friede oder auch das Gruß und den Abschied=
- Schmah Israel (Höre Israel)
2. Das Schin im Grundriss von Jerusalem
Hier übernehme ich den Text von dieser englischen Seite und habe ihn übersetzt.
Erinnern Sie sich an die Zeit, als Sie ein Kind waren und jemand Ihnen etwas weggenommen hat? Manchmal hast du gesagt: „Hey, das gehört dir nicht!“ Dann kam die Antwort: „Da steht nicht dein Name drauf!“ Das ist oft ein Streit zwischen Geschwistern, wenn beide das Gleiche wollen, aber nicht genug für alle da ist. Zumindest habe ich das in meinem Haushalt schon ein paar Mal gehört 🙂 .
Im Deuteronomium, als die Israeliten kurz vor dem Einzug in das Gelobte Land standen, unterwies Mose sie. Viele Anweisungen waren von Gott in früheren Büchern gegeben worden, und im Deuteronomium geht Mose diese Dinge noch einmal durch, bevor das Volk in das Land zog, das Gott ihm gegeben hatte.
Im 12. Kapitel des Deuteronomiums (5.Mose) gibt es mehrere Hinweise auf den Ort, an dem Gott von ihnen verlangen würde, dass sie sich mit ihm treffen und ihre Opfer und Gaben bringen:
Dtn 12:11 An den Ort, den der Herr, euer Gott, als Wohnung für seinen Namen erwählen wird, sollt ihr alles bringen, was ich euch befehle: eure Brandopfer und Schlachtopfer, eure Zehnten und besonderen Gaben und alle erlesenen Güter, die ihr dem Herrn gelobt habt.
5.Mose 12:21 Wenn der Ort, an dem der Herr, euer Gott, seinen Namen aufstellen will, zu weit von euch entfernt ist, dürft ihr Tiere von den Rindern und Schafen schlachten, die der Herr euch gegeben hat, wie ich es euch befohlen habe, und in euren eigenen Städten so viel davon essen, wie ihr wollt.
Jerusalem war der Ort, an den die Menschen kamen, um ihre Gaben und Opfer darzubringen. Hier befand sich die Stiftshütte (und später der Tempel), wo täglich Opfer und Gaben dargebracht wurden. Diesem Ort kommt eine große Bedeutung zu. Gott war Abraham, Isaak und Jakob als El Schaddai bekannt. Schaddai bedeutet „allmächtig“. Für sie war Gott der „allmächtige Gott“.
Der erste Buchstabe von „Schaddai“ ist im Hebräischen der Buchstabe shin (ausgesprochen „sheen“).
Das Foto zeigt, wie Shin in Buchschrift aussieht. Genau wie im Englischen sehen einige der hebräischen Buchstaben handgeschrieben anders aus als in Buchdruckschrift. Um eine gute Darstellung des Buchstabens Shin in handschriftlicher Form zu sehen, halten Sie 3 Finger hoch, als ob Sie jemandem die Zahl 3 zeigen wollten. So erhält man ein besseres Bild davon, wie er geschrieben worden wäre.
Unten sehen Sie eine Karte des alten Jerusalem. Sie zeigt viele Bereiche Jerusalems, wie sie im Laufe der Zeit hinzugefügt wurden. Jerusalem liegt auf einem Berg, der von noch höheren Bergen umgeben ist. Es gibt drei Täler, die am Fuße des Berges Moriah zusammenlaufen. Es handelt sich um das Kidrontal auf der rechten Seite, das Mitteltal in der Mitte und das Hinnomtal auf der linken Seite. Auf diesem Bild sind sie wegen der Farben auf den Tälern nicht leicht zu erkennen.


Hier ist dieselbe Karte (allerdings etwas kleiner), wobei die Täler geschwärzt sind, damit man sie besser erkennen kann:
Das ist das Aufregende für mich. Dies ist der Ort, an dem Gott buchstäblich seinen Namen geschrieben hat! Die Täler hier bilden den Anfangsbuchstaben von Shaddai…Gott, der Allmächtige!
Seit vielen Jahren gibt es viele Konflikte um das Land Israel. Viele Nationen wollen das Land übernehmen und es für ihre eigenen Zwecke kontrollieren. Sie versuchen es immer wieder und scheitern dabei. Gott hat ihnen im Wesentlichen gesagt: „Ihr könnt es nicht haben, weil mein Name darauf geschrieben steht!“
Es gibt noch einen weiteren Ort, an dem Gott seinen Namen geschrieben hat:
3. Das Shin im Herzen des Menschen
Folgen Sie der Kurve, die unter der rechten und linken Herzkammer verläuft, und dem „Finger“, der in der Mitte nach oben zeigt. Noch einmal, der Buchstabe Shin… der erste Buchstabe von Shaddai. Der Name Gottes ist nicht nur im Land Israel geschrieben, sondern auch in unseren Herzen! Die Menschheit trägt das unbestreitbare Zeichen, Gottes Schöpfung zu sein. Jeder von uns muss sich entscheiden, ob er ihm sein Herz ganz schenken will oder nicht. Aber wenn wir es tun und der Feind uns angreift, kann Gott ihm auch sagen: „Du kannst sie nicht haben, denn mein Name steht dort geschrieben!“

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4. Das Schin – in Israel verwendet um zu zeigen, dass etwas Gott gehört
Das Shin ist auf Dingen, um zu zeigen, dass sie Gott gehören. Zum Beispiel ist dieser Buchstabe auf einer Mesusa. Das ist eine kleine Metallhülse, die an Synagogen oder Häusern angebracht wird. Seltsamerweise ist sie immer schief angebracht. Vermutlich kommt daher der Ausspruch, dass der Haussegen schief hängt.

Außerdem ist das Shin auf meiner hebräisch- Englischen Bibel auf dem Buchrücken. Wiederum ein Zeichen, dass es Gott gehört.

5. Das Schin – im Namen Jeshua

Auf Hebräisch bedeutet der Name Jesus Yeshua und wenn man diesen Namen auf deutsch übersetzt heißt er Retter oder Herr rette uns.
Der Buchstabe Shin ist an zweiter Stelle. Das deutet darauf hin, dass er sich hingegeben hat. Er ist gestorben, damit wir leben können und in seinen Wunden sind wir geheilt. Der dritte Buchstabe ist das Vav und der 6. buchstabe des Alphabets.
Dieser Buchstabe stammt von dem Bild eines Nagels. Es ist gleichzeitig das hebräische Wort für und.
Es zeigt, dass der Sohn Gottes mit einem Nagel zerstört wurde. Dadurch wurde er zum großen „Und“ der Verbindung zwischen Gott und Mensch. Jeder der an Ihn glaubt, darf Vergebung der Sünden haben und wird dadurch mit dem Vater im Himmel verbunden.
Meines Erachtens ist sehr faszinierend wie die Bedeutung der Buchstaben das Evangelium verdeutlichen. Das ganze ist ja bereits vor der ERschaffung der Welt festgelegt gewesen. Es war klar, dass die Menschen getrennt sein werden vom Vater und dass sie einen Retter benötigen werden. Und das alles hat sich dann in der Beretischaft Yeshuas erfüllt, der auf diese Welt kam, um zu sterben und uns zu retten.
Da mich das Schin so sehr fasziniert habe ich mir eine kleine Skulptur gemacht um über die Bedeutung öfter nachzudenken und mir über die Tiefe dieses Buchstabens klar zu werden.
Wenn es auf dieser Erde einmal in der Anlage der Stadt Jerusalem und im Körper des Menschen diesen Buchstaben gibt, beweist das, dass der Schöpfer des Himmels und der Erde diesen Buchstaben die Bedeutung gegeben hat.
Also einfach mal auf der Zunge zergehen lassen, wer hat dem Buchstaben diese Bedeutung gegeben und ihn bei der Erschaffung der Welt und des Menschen eingebaut!
Wenn das nicht zum Nachdenken anregt, dann weiß ich nicht was dazu anregt.
Es geht mir nicht darum, einen Götzen zu erschaffen, den ich anbete, Nein, es geht mir um dieses Geheimnis, dass der allmächtige Gott diesem Buchstaben zumisst.
Stell dir vor, dass Yeshua Hamashiach, der Sohn des Schöpfers der Welt sich zerstören ließ, um die Menschen zu erlösen. Auch das ist von Grundlegung der Welt vorherbestimmt worden.
Ja, im Namen Gottes wurde sogar die Art und Weise festgelegt, wie er sterben würde, nämlich durch einen Nagel, der zugleich das „Plus“ bedeutet“ Es bedeutet, dass zwei Dinge, die zusammengehören, wieder vereint werden können.
Dazu musste ER sich zerstören lassen. Aber dafür bekommt er in Ewigkeit Ehre und Anbetung. Ohne Ihn wäre die Verbindung zwischen Gott und Menschen ausgeschlossen, denn nur ein vollkommen reines und heilige Opfer konnte Mensch und Gott wieder verbinden.
Ich könnte wohl noch Stunden über dieses Thema schreiben und ich werde es wohl bis ans Ende meiner Tage nicht erfassen.
Aber das geht ja allen so. Niemand wird das können. Dazu ist unser Verstand einfach zu begrenzt. Ich bin der Überzeugung, dass Gott es liebt, wenn wir über ihn nachdenken und uns mit all den Wundern, die er tut und getan hat beschäftigen. Das tut unserer Seele gut und es erweitert unseren Geist.
Es bringt uns zum Danken und Loben, was uns wiederum glücklich sein lässt. Und genau das ist, was der Vater im Himmel sich für uns wünscht!
Allen die diesen Artikel lesen, wünsche ich diesen Segen!